Räumung Pflegeheim
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Ratgeber

Was jetzt zu tun ist, Schritt für Schritt.

Praxiswissen für Angehörige, ohne Verkaufsabsicht. Damit Sie wissen, was zuerst kommt, auch wenn Sie sich am Ende gegen uns entscheiden.

Sie müssen nichts allein tragenWir übernehmen von A bis Z
Auch sehr kurzfristigZimmer oft innert 48 Stunden frei
Festpreis vor BeginnSchriftlich, ohne Nachforderung
Andenken bleiben IhrePersönliches wird gesichert

Kurz beantwortet: Beim Heimeintritt gilt: zuerst die Papiere sichern, dann mit dem Heim abklären, welche Möbel erlaubt sind, danach gemeinsam auswählen, was mitkommt. Erst zum Schluss wird geräumt. Nach einem Todesfall bestimmt das Abnahmedatum aus der Kündigung den Zeitplan.

Welche Unterlagen zuerst?

Wenn Sie nicht wissen, wo anfangen: bei den Papieren. Alles andere kann warten. Diese Dinge tauchen erfahrungsgemäss an den unerwartetsten Orten auf, in Schubladen, hinter Büchern, in Handtaschen oder unter Kleidern im Schrank.

  • Ausweise, Pass, Familienbüchlein und Urkunden
  • Mietvertrag, Kündigungsschreiben und Abnahmeprotokoll
  • Versicherungspolicen, Krankenkasse und Behördenpost
  • Bankunterlagen, Vorsorgedokumente und Daueraufträge
  • Testament, Erbvertrag und Vollmachten
  • Fotoalben, Briefe, Tagebücher und Andenken

Was passt in ein Heimzimmer?

Der Platz ist knapp, und Pflege und Reinigung brauchen Bewegungsraum. Klären Sie die Vorgaben vorher mit dem Heim ab, sie unterscheiden sich deutlich.

Meist möglichMeist nicht möglich
Sessel oder StuhlSofa oder Polstergruppe
Kleine Kommode, NachttischKleiderschrank, Schrankwand
Stehlampe, LeselampeEigenes Bett
Bilder, Fotos, UhrTeppiche (Sturzgefahr)
Radio, kleiner FernseherGrosse Pflanzen
Persönliche BettwäscheElektrogeräte ohne Prüfung

Nehmen Sie lieber ein Stück zu wenig als eines zu viel. Etwas dazustellen ist einfacher, als es wieder wegzuräumen.

Woran oft nicht gedacht wird

  • Ein zweiter Stuhl für Besuch, wenn der Platz reicht
  • Die gewohnte Leselampe, weil Heimbeleuchtung oft ungewohnt hell ist
  • Eine gut lesbare Uhr an vertrautem Platz
  • Fotos mit Namen auf der Rückseite, das hilft dem Pflegepersonal ins Gespräch zu kommen
  • Kleidung beschriften lassen, in vielen Heimen Voraussetzung für die Wäscherei

Wie bereiten Sie die Wohnungsabnahme vor?

Die Abnahme scheitert selten an grossen Dingen. Es sind fast immer dieselben Punkte:

  1. Kalk an Duschwand, Armaturen und Fugen
  2. Fett im Dampfabzug und hinter dem Herd, inklusive Filter
  3. Storenkästen und Fensterrahmen
  4. Kühlschrank innen, samt Dichtungen
  5. Bohrlöcher und Dübel, sofern nichts anderes vereinbart ist

Notieren Sie am Abnahmetag die Zählerstände und legen Sie jeden Schlüssel bereit, auch Ersatz- und Kellerschlüssel. Fehlt einer, wird der Zylinderwechsel von der Kaution abgezogen.

Woran erkennen Sie eine seriöse Firma?

MerkmalSeriösWarnzeichen
PreisangabeNach Bildern oder Besichtigung, schriftlichZahl am Telefon ohne Grundlage
OffertePositionen einzeln ausgewiesenPauschale ohne Aufschlüsselung
Am RäumungstagPreis bleibt bestehenNachforderung wegen Mehrmenge
PersönlichesWird gesichert und übergebenThema kommt nicht zur Sprache
ZahlungNach Abschluss, auf RechnungBar im Voraus
AdresseFirmensitz und Impressum vorhandenNur eine Mobilnummer

Was tun mit Sachen, die noch gut sind?

Verkäufliches wird angerechnet und senkt Ihren Betrag. Gut erhaltene Dinge ohne Verkaufswert lassen sich an gemeinnützige Stellen weitergeben, sofern diese annehmen. Vielen Familien ist genau das wichtiger als der Betrag. Mehr dazu unter Möbel und Ankauf.

Zeitplan zur Orientierung

  • Anfrage bis Offerte: wenige Stunden bei Bildern, ein bis zwei Tage bei Besichtigung
  • Offerte bis Termin: meist wenige Tage, bei Dringlichkeit schneller
  • Umzug ins Heimzimmer: zwei bis drei Stunden inklusive Einrichten
  • Wohnungsräumung: ein Arbeitstag für drei Zimmer
  • Endreinigung: anschliessend, meist am selben oder folgenden Tag

Planen Sie zwischen Endreinigung und Abnahme mindestens einen Tag Puffer ein.

Weiterführende Seiten

Für Angehörige, Wohnungsauflösung beim Heimeintritt, Räumung nach Todesfall, Umzug ins Pflegeheim und Endreinigung.

Häufige Fragen

Fragen rund um Heimeintritt und Räumung

Wie lange haben wir nach einem Todesfall Zeit für die Wohnung?
Der Mietvertrag läuft weiter und muss ordentlich gekündigt werden. Daraus ergibt sich das Abnahmedatum, meist mit einer Frist von drei Monaten auf einen Kündigungstermin. Räumung und Reinigung müssen davor abgeschlossen sein. Für die rechtlichen Fragen ist eine Fachperson zuständig.
Was darf ins Heimzimmer mitgenommen werden?
Das legt jedes Heim selbst fest. Üblich sind ein Sessel oder Stuhl, eine kleine Kommode, eine Lampe, Bilder, ein Radio, persönliche Bettwäsche und Kleinigkeiten. Grössere Möbel sind selten erlaubt, weil Pflege und Reinigung Bewegungsraum brauchen.
Welche Unterlagen sollten wir zuerst suchen?
Ausweise, Mietvertrag und Kündigung, Versicherungspolicen, Bank- und Vorsorgeunterlagen sowie alles, was nach Testament oder Vollmacht aussieht. Danach Fotoalben und Andenken.
Woran scheitert eine Wohnungsabnahme am häufigsten?
An Kalk in Dusche und an Armaturen, Fett im Dampfabzug, Rückständen in den Storenkästen, verschmutzten Fensterrahmen und einem Kühlschrank, der nur aussen gereinigt wurde.
Wie erkennen wir eine seriöse Räumungsfirma?
An einer schriftlichen Offerte nach Bildern oder Besichtigung, an einzeln ausgewiesenen Positionen, an einem Preis, der am Räumungstag bestehen bleibt, an einer festen Geschäftsadresse und an klaren Auskünften zu den Entsorgungswegen.
Was geschieht mit Medikamenten und Pflegehilfsmitteln?
Medikamente gehören zurück in die Apotheke, wir nehmen sie mit und geben sie dort ab. Rollatoren, Duschstühle und ähnliche Hilfsmittel führen wir wo möglich einer Weiterverwendung zu.

Sie müssen das nicht allein schaffen

Ein Anruf genügt. Wir hören zu, schauen es an und sagen Ihnen offen, was zu tun ist. Kostenlos und ohne Verpflichtung.

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